Lateinamerikanische Tänze

 
Cha-Cha-Cha

Der Cha-Cha-Cha ist ein Gesellschaftstanz kubanischen Ursprungs. Die Musik ist heiter und unbeschwert.

Der Tanz ist ein Flirt zwischen den Tanzpartnern, die in frechen offenen und geschlossenen Figuren miteinander spielen.

 

Rumba

Die Rumba ist ein erotischer Werbetanz aus Kuba mit afrokubanischer Herkunft.
Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelten sich zwei verschiedene Formen der Rumba: Kubanische Rumba und Square Rumba

Die Rumba wird auch als Liebestanz bezeichnet, da sie die unterdrückte Leidenschaft zwischen dem Paar darstellen soll.

 

Samba

Ursprünglich wurde die Samba von afrikanischen Soldaten in ihre neue Heimat Brasilien eingeführt. Der heutige europäische Tanzstil hat kaum noch etwas mit der ursprünglichen brasilianischen Tanzform gemein.

Charakteristisch sind schnelle Hüftbewegungen und das Bouncen.

 

Mambo / Salsa

Mambo bezeichnet eine Musikrichtung, die sich nach 1930 in Kuba entwickelt hat und den dazugehörigen Tanz, der parallel zur Musik entstand.

In den 50er Jahren erfreute sich der Mambo in Europa großer aber kurzer Beliebtheit. Erst in den 80er Jahren kam er wieder in Mode.

 

Paso Doble

Der Paso Doble entwickelte sich Anfang des 20. Jahrhunderts in Spanien.

Unter dem Paso Doble versteht man die tänzerische Interpretation des Stierkampfes. Während der Herr den Torero tanzt, stellt die Dame das rote Tuch dar.

 

Jive

Der Jive wird in der offenen Tanzhaltung getanzt, wobei der Herr mit seiner linken Hand die rechte Hand der Dame fasst. Eine enge Verwandtschaft besteht zum Boogie-Woogie und Rock'n'Roll.

Der Jive bringt robuste Lebensfreude zum Ausdruck.